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Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung ...


Foto: Norbert Kolz
(zu sehen ist Referent Bert Schädler)
...Schlagworte die schon lange durch die Medien gehen.
 
Thema und Referent kamen an und der Ortsverein Lindau der Arbeiterwohlfahrt hatte die Zuhörer auf seiner Seite. 
40 Besucher kamen in die Cafeteria im Wallstüble. Damit war der Raum bis auf den letzten Platz, inclusive zusätzlicher Sitzgelegenheiten belegt.
 
Referent Bert Schädler (Vorsitzender des Seniorenbeirates im Landkreis Lindau und ehemaliger langjähriger Bürgermeister von Röthenbach) verstand es mit großer fachlicher Kompetenz und dem erforderlichen Einfühlungsvermögen das sensible Thema aufzubereiten und strukturiert vorzutragen.  
Die Auseinandersetzung und Allgegenwärtigkeit von Krankheit und Tod wurde genauso thematisiert, wie die Unberechenbarkeit des Lebens. Die Tabuthemen wurden durch den Vortrag von Bert Schädler mit hohem emotionalen Einfühlungsvermögen vorgetragen.
 
Bert Schädler: "Das Leben ist nicht berechenbar. Unfall, Krankheit oder Alter sind und können von einer Sekunde zur anderen die Alltagssituation dramatisch verändern. Nur wer selbstbestimmt rechtzeitig seine Wünsche und seinen Willen zum Ausdruck bringt, ist für den Fall der Fälle gerüstet. Eine solche Entscheidung schafft Klarheit und Sicherheit nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für Angehörige".

Nach dieser Aussage war es still im Raum und man konnte in der Stille die Gedanken der Besucher fast hören.

Nach dem Sachvortrag kamen interessante und in die Tiefe gehende Fragen. Die Anzahl der Diskussionsbeiträge zeigte das große Interesse am Thema. 
32 Vorsorgemappen, qualitativ und aktuelle hochwertig zusammengestellt wechselten zum günstigen Preis von 8 Euro den Besitzer. So zeigte sich nicht nur Referent Bert Schädler erfreut über sie übergroße Akzeptanz und Nachfrage. 
Der Vorstand der Arbeiterwohlfahrt (AWO) unter Leitung von Norbert Kolz und seine Vorstandskollegen Hanne Bayer, Monika Bermetz, Johanna Buder, Henriette Detsch, Heidemarie Riehle und Gisela Stark freuten sich über den großen Erfolg der Veranstaltung. Die Komplimente der Besucher nach der Veranstaltung waren für Norbert Kolz und Vorstand der Lohn für die Arbeit im Vorfeld. 
Letztlich jedoch hat Bert Schädler als Referent für den großartigen Erfolg gesorgt. Ein Präsentkorb, zusammengestellt von Hanne Bayer, mit den besten Zutaten vom Bodensee, wurde als Dankgeschenk überreicht. 
Dank geht auch an Elisabeth Fischer, Leiterin des Wallstübles und ihrem Team für die Unterstützung an diesem Spätnachmittag.


AWO Lindau unterstützt Blindenbund im Landkreis Lindau


Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) übergab an Maria-Luise Schiegg beim einem Begegnungsnachmittag einen Scheck in Höhe von 300 Euro.
Die Idee dazu hatte Norbert Kolz (Stellvertr. OV-Vorsitzender Lindau).

Bei einer SPD-Veranstaltung zum Thema „Inklusion“ in Memmingen, lernte er Maria-Luise Schiegg und ihren Mann kennen. Das kompetente und ausführliche Gespräch brachte Kolz zu der Überzeugung hier seitens der Arbeiterwohlfahrt Lindau einen Beitrag zu leisten. Der Vorstand stimmte ohne langes Zögern einstimmig zu.
Das Geld wird für den diesjährigen Ausflug der blinden und sehbehinderten Mitglieder verwendet.

Seit über 30 Jahren ist Maria-Luise Schiegg die Leiterin des Blindenbundes und Mitglied im Behindertenbeirat des Landkreises Lindau. Selbst vollständig erblindet engagiert sie sich als Blinden- und Sehbehindertenberaterin im Landkreis Lindau fast rund um die Uhr für die Probleme und Angelegenheiten der sehbehinderten und blinden Mitmenschen. Ca. 85 behinderte Mitglieder gehören zum BBSB (Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund) im Landkreis Lindau. Weitere 20 Personen werden, ohne Mitgliedschaft, von Maria-Luise Schiegg ebenfalls betreut.

Mit zehn Beratungs- und Begegnungszentren in Bayern, einem flächendeckenden Rehabilitationsdienst, fünf Sozialabteilungen, zwei Hilfsmittelberatungen und einem dichten Netz ehrenamtlich tätiger, meist selbst betroffener Berater bietet der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB e.V.) ein umfassendes Serviceangebot.
Blinde und sehbehinderte Menschen werden in Deutschland offiziell nicht gezählt. Inoffizielle Datenerhebungen sind ungenau und können aus Datenschutzgründen nicht verwendet werden.

Das es in Deutschland noch immer keine offizielle Statistik über den Zahlenstand der sehbehinderten und blinden Menschen gibt, ist für die Betroffenen unbegreiflich.
Schon lange ergeht daher die Forderung an die Politik, hier etwas zu ändern.
Anhaltspunkte bieten folgende Zahlen. In Berlin leben etwa 6.000 blinde und 20.000 sehbehinderte Menschen.
In ganz Deutschland gibt es etwa 150.000 blinde und 500.000 sehbehinderte Menschen, so Schätzungen. Laut Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation WHO ist die Zahl der betroffenen Personen jedoch deutlich höher. (Quelle: www.dbsv.org | Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin).
 (Text: Norbert Kolz)

Von links: Maria-Luise Schiegg | Hanne Bayer | Norbert Kolz | Heidemarie Riehle
(Foto: AWO)


Nach den gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland, nach denen blinden und sehbehinderten Menschen Leistungen zustehen, ist ein Mensch blind, wenn er auf dem besseren Auge mit Korrektur (also mit Brille oder anderer Sehhilfe) nicht mehr als zwei Prozent sieht und hochgradig sehbehindert bei einem Sehvermögen von maximal fünf Prozent. Menschen, die auf dem besseren Auge maximal 30 Prozent sehen, gelten als sehbehindert.
Seit 2018 gibt es in Bayern ein Sehbehindertengeld für Betroffene deren Sehvermögen bei 2 – 5 Prozent liegt. Ein großer Erfolg, so Maria-Luise Schiegg, für den Sie persönlich lange gekämpft hat und der Politik auch sehr dankbar ist.

Informationen zum Blindengeld finden Sie auf der Webseite www.absv.de/blindengeld.
Die Betroffenen kämpfen auf vielen Fronten. So ist es immer noch ein Aufreger, dass für die Betreuung der blinden und sehbehinderten integrierten Schüler, die Fahrzeit des mobilen schulbegleitenden Dienstes auf die zustehende Betreuungszeit angerechnet wird. Da es im Landkreis Lindau einen solchen Dienst nicht gibt, kommt dieser aus Oberschleißheim.


Saisonausklang Café Graf 2017


von links:  Andreas Graf (Café Graf)  | Hanne Bayer (AWO)
Seit 4 Jahren veranstaltet das Eis-Café Graf am Ende des Sommers einen Saisonausklang am Seehafen und unterstützt gleichzeitig soziale Projekte. Der Hintergrund war zunächst weniger schön, da im Jahr 2014 eine Sammeldose samt Inhalt vor dem Café gestohlen wurde.
Daraufhin entstand die Idee einer Veranstaltung zum Saisonausklang unter Einbindung der Gewerbetreibenden am Seehafen, verbunden mit dem Verkauf der Einkaufstaschen.

In diesem Jahr erhält die Arbeiterwohlfahrt (Ortsverein Lindau) 1.550 €.
Das Geld stammt aus den Verkaufseinnahmen einer Einkaufstasche, die Ernst und Andreas Graf in wochenlanger Arbeit liebevoll entworfen haben.
Das Besondere ist die stabile Ausführung in Polyester-Qualität und die Möglichkeit, die Einkaufstasche zusammenzufalten und in einem kleinen Beutel, der  innen befestigt ist, zu verstauen. Am Ende bleibt ein Beutel in Größe einer kleinen Geldbörse.

Auf der Vorder- und Rückseite sind die Sponsoren - Seehafen-Café Graf, Lindauer Hof, Helvetia, Hotel Bayerischer Hof, Café Schreier, Kiosk am Finanzamt - aufgeführt und mit jeweils einem kleinen Foto abgebildet. Gleichzeitig sagt die Lindauer Hafengastronomie „Danke“ für eine erfolgreiche Saison. Die Rückseite zeigt die Hafeneinfahrt und das gesamte Flair des Seehafens aus der Vogelperspektive.

Zum Preis von 5 € wurden die Taschen im September am Seehafen verkauft.
Der Stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Norbert Kolz und Vorstandsmitglied Hanne Bayer freuen sich über die Spende. Das Geld wird verwendet, um sozial bedürftigen Menschen unbürokratisch zu helfen.

Foto und Bericht: Norbert Kolz


Weihnachtsfeier der AWO Lindau

Das Gasthaus „Zum Zecher“ war auch in diesem Jahr der Ort für die Mitgliederversammlung und Weihnachtsfeier der AWO Lindau. Über die sehr gut besuchte Veranstaltung freute sich der gesamte Vorstand des AWO-Ortsvereins.

 

Zu Beginn dankten Claudia Sigolotto und Norbert Kolz dem gesamten Vorstand (Hanne Bayer, Johanna Buder, Heidemarie Riehle, Henriette Detsch, Monika Bermetz, Gisela Stark) für die Arbeit und den Mitgliedern für die Verbundenheit zur AWO.

Bei ihrer Rede forderte Claudia Sigolotto von der Politik ein verstärktes Engagement bei sozialen Themen wie Rente, Pflege, Gesundheit und Arbeitswelt. Tragfähige Lösungen müssten die soziale Spaltung stoppen. Hier hätten die künftigen Koalitionspartner eine große Verantwortung. Bezahlbarer barrierefreier Wohnraum sei unabdingbar. Pflege dürfe kein Armutsrisiko sein. Ein Rückgriff auf das Einkommen der Kinder, zur Finanzierung der Pflege, müsse beseitigt werden. "Zuzahlungen und Zusatzbeiträge sind keine gerechte und soziale Finanzierung". Hier sei die Solidargemeinschaft gefordert. Nur eine Stabilisierung des Rentenniveaus auf 50 % und Wegfall der Kürzungsfaktoren, kombiniert mit einem parallelen Anstieg von Löhnen und Renten, seien zukunftssicher.

 

Besonders erfreut zeigte sich der AWO-Vorstand über die Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker. Auch Er betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt auch im Stadtgebiet von Lindau. Zahlreiche Einrichtungen zeigen das Engagement (Inselhort; AWO-Hort in der Heyderstraße; Kinderharten Villa Kunterbunt; Jugendsozialarbeit an Grund- und Mittelschulen in Aeschach, Reutin und Zech; Seniorenbegegnungsstätte Wallstüble). Der amtierende OB verwies auf den sozialen Einsatz der Stadt Lindau im Bereich sozialer Wohnungsbau, Flüchtlingsunterbringung und Schülerunterstützung. In allen genannten Bereichen sei auch die AWO aktiv und ein wertvoller Partner. So hat Lindau bis zu 800 Flüchtlinge aufgenommen und versorgt und damit mehr geleistet als andere Gemeinden im Landkreis. Freie Gebäude würden derzeit für die Schülerunterbringung zur Verfügung gestellt, bis der Neu- und Erweiterungsbau am Schulzentrum fertig gestellt sei. Mit 1800 Wohnungen sei der Bestand an bezahlbarem Wohnraum gut ausgestattet. Derzeit laufen Pläne für weitere Projekte (Rotmoos, Hoeckle-Areal).

 

In Vertretung für Landrat Elmar Stegmann waren Barbara Krämer-Kubas und Johann Zeh gekommen. In seiner Rede betonte Johann Zeh die Bedeutung der AWO im Landkreis Lindau und bedankte sich persönlich, wie auch im Namen des Landrates, für das Engagement.

 

Norbert Kolz als stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins Lindau, sowie Vorsitzender des Kreisverbandes und des Ortsvereins Lindenberg-Westallgäu informierte Mitglieder und Gäste über die verschiedenen Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt im Stadtgebiet, wie aber auch im Landkreis Lindau.


von links: Norbert Kolz | Monika Bermetz | Werner Schönberger | Hanne Bayer | Johann Zeh | Barbara Krämer-Kubas | OB Dr. Gerhard Ecker | Gisela Stark | Claudia Sigolotto

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Dazu gehören das Projekt „STARTHILFE“ zur Unterstützung von Grundschülern die Nachhilfe benötigen, eine Beteiligung an der Finanzierung von Sitzbänken auf dem Aeschacher Friedhof und gemeinsam mit dem Landratsamt die Aktion „Eltern auf Probe“.

Bei diesem Projekt werden Jugendliche an einem Wochenende in die Situation von Eltern versetzt in dem sie computergesteuerte Babypuppen betreuen. Die geschützten digitalen Daten zeigen dann, wie die lebensechten Babys versorgt wurden.

 

Für besinnliche, aber auch komödiantische Stimmung sorgten Barbara Krämer-Kubas mit einer Weihnachtsgeschichte und das volkstümliche Ensemble Hanne Bayer und Ursula Schwendele mit dem Einakter „Das Bänkle. Sonja Rauch präsentierte sich als begabte Sängerin mit toller Stimme und dem textlich abgewandelten Schlager „I sing a Liad für di“. Den Text hat AWO-Vorstandsmitglied Hanne Bayer abgeändert, sodass er zum Anlass des Nachmittags passte. Kaffee und Kuchen, sowie ein Abendessen rundeten den informativen und gemütlichen Nachmittag ab. (Bericht: Norbert Kolz)



"Altenclub" der AWO Lindau trifft sich seit 1994



hintere Reihe von links: Monika Bermetz | Rosemarie Misof | Gisela Stark | Maria Schmitzer
vordere Reihe: Lore Geiger | Hanne Bayer | Sofie Hiemer | Johanna Buder | Evi Niedermeier
Foto: Norbert Kolz
Der Club der aktiven ALTEN, so könnte er sich auch nennen, der "Altenclub" der Arbeiterwohlfahrt Lindau.

Seit Johanna Buder den Club 1994 ins Leben rief, hat sich die Geschichte immer weiter entwickelt.
Teilnehmer und Themen, wie Beruf, Familie, Nachbarn und Rente wurden immer größer.
Es war der Austausch von Meinungen und Stimmungen, auch politische Diskussionen wurden geführt.
Ganz wichtig trösten, Ratschläge erteilen und zur Seite stehen, wenn das Leben mehr oder weniger hart zuschlug.

Es ist gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die zunächst ganz einfach nur zuhören, sagt Johanna Buder, immer noch rüstige und quietschlebendige Frontfrau. Sie lässt sich die Leitung des Clubs nicht nehmen, auch wenn die Tochter es schon anbot, weil es auch Zeiten gab wo sie glaubte, es sei ihr zu viel. Aufgeben niemals, schimpfen wo es sein muss und kämpfen, wenn es keinen anderen Weg gibt, so die 88-jährige heute.

Einmal im Monat an einem Dienstag ist Treffen im "Zecher" im Lindauer Stadtteil Zech.
Diesmal war der Vorstand des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt anwesend. Eine Geste der Anerkennung und Würdigung dieser schönen und wichtigen Arbeit, dieses Altenclubs der es in sich hat. Anerkennung, Lob und Respekt kamen von Norbert Kolz, dem stellvertretenden Vorsitzenden der AWO in Lindau. Speis und Trank übernahm an diesem Nachmittag dann auch der Ortsverband, denn diskutieren auf hohem Niveau macht hungrig.

Der Vorstand

   
Norbert Kolz

stellv. Vorsitzender / Schriftführer    
Hanne Bayer

Kassier    
Johanna Buder

Beisitzer    
Henriette Detsch

Beisitzer    
Heidemarie Riehle
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Beisitzer
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Monika Bermetz Revisor    
Gisela Stark Revisor    





Arbeiterwohlfahrt
Kreisverband Lindau e.V.

Rathausstraße 10

88161 Lindenberg


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